Geographie

Küste

Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik in einer Region, die als Makaronesien bezeichnet wird. Dazu zählen auch die Kapverden, die Azoren, das Madeira-Archipel und die Ilhas Selvagens. Alle Inseln haben folgende Merkmale gemeinsam: Ihr Ursprung ist auf vulkanische Tätigkeiten zurückzuführen, sie besitzen eine ähnliche Oberflächengestalt und Vegetation.

Über 100 Vulkane und 300 Krater prägen das Landschaftbild Lanzarotes. Lanzarote ist mit einer Fläche von 846 km² die viertgrößte und zugleich viertkleinste Insel des Archipels.

Die Form Lanzarotes erinnert an ein Oval, welches an seinen Enden jeweils durch ein Gebirge verlängert wird.

Entstehung

Ausgangspunkt sind die Vorgänge vor ca. 36 Millionen Jahren am Mittelatlantischen Rücken, der von Nord nach Süd verlaufend den atlantischen Meeresboden in zwei große Flächen teilt.

Die hier auseinander driftende amerikanische und afrikanische Platte sorgten dafür, dass hier ständig basaltische Magmen aufstiegen, die eine neue ozeanische Kruste bildeten. Der Magma-Auswurf beschränkt sich aber nicht nur auf den Raum um den Mittelatlantischen Rücken, sondern ist auch an Stellen zu finden an denen die Lithosphärenplatten Schwächezonen oder Risse aufweisen.

Hier werden sogenannte „Hot Spots“ vermutet. Ein solcher solcher „Hot Spot“ wird auch unter den Kanarischen Inseln angenommen. Da sich die ozeanische Platte über den „Hot Spot“ Richtung Osten bewegt, entstanden die einzelnen Inseln des Archipels nach Westen hin versetzt. Lanzarote ist somit als östlichste Insel die älteste (15,5 Millionen Jahre), El Hierro als westlichste die Jüngste (1,12 Millionen Jahre).